Bärlauch (Allium ursinum)

Der Bärlauch ist in fast ganz Europa mit Ausnahme der immergrünen, mediterranen Region sowie der ungarischen Tiefebene bis nach Nordasien verbreitet. In Deutschland wächst der Bärlauch besonders im Süden, im Norden seltener. Er bevorzugt Beckenlagen und die Auenbereiche größerer Flüsse. In einigen Bundesländern steht er als gefährdet auf der roten Liste. Der Bärlauch (Allium ursinum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Allium und somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Familie: Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) Höhe: 20-30 cm Blüte Der Blütenstand wird umschlossen von einer zugespitzten eiförmigen Hülle, die ebenso lang oder länger ist wie die Blütenstiele und bald abfällt. Die duftenden, wenigen bis mehr als zwanzig Blüten stehen in einer flachen Scheindolde, Brutzwiebeln fehlen. Die geraden Blütenstiele sind bis 2 Zentimeter lang. Blätter Die meist zwei, selten ein oder drei grundständigen Laubblätter haben einen 5 bis 20 Millimeter langen Stiel und verbreitern sich abrupt in die 2 bis 5 [...]

2020-02-25T22:17:33+01:0029.04.2019|Natur erleben|0 Kommentare

Buschwindröschen

Buschwindröschen (Anemone nemorosa) Familie: Hahnenfußgewächse – Ranunculaceae Höhe: 8 bis 25 cm Blüte: Gewöhnlich entwickelt das Buschwindröschen nur eine Blüte (selten zwei) pro Pflanzenexemplar. Der Blütenstiel entspringt der Vereinigung der drei Hochblätter und ist mit zahlreichen kleinen, nach oben gekrümmten Haaren besetzt. Die Blüte enthält sechs bis acht (selten: zwölf) weiße, außen leicht rosa getönte Perigonblätter. Sie sind in zwei Kreisen angeordnet. Sie bilden eine länglich-elliptische Form aus. Die Blütenblattspitze ist gewöhnlich gerundet, gelegentlich jedoch auch leicht eingekerbt. Zahlreiche Staubblätter mit weißen Staubfäden und gelben Staubbeuteln umgeben etwa 10 bis 20 unverwachsene, längliche und flaumig behaarte Fruchtblätter. Diese sitzen der leicht gewölbten Blütenachse auf und gehen in einen kurzen und aufwärts gebogenen Griffel über. Analog zur Anzahl der befruchteten Fruchtblätter entwickeln sich in einer Sammelfrucht Nüsschen. Die einsamige Nüsschen sind dicht kurz borstig behaart. Blätter: Das Buschwindröschen wächst als vorsommergrüne, ausdauernde, krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 11 [...]

2020-05-12T12:27:28+02:0014.04.2018|Natur erleben|Kommentare deaktiviert für Buschwindröschen

Gelbe Lohblüte oder Hexenbutter

In den letzten Jahren bin ich immer wieder über die gelbe Löhblüte "gestolpert". Ein interessantes Lebewesen mit speziellen Eigenschaften. Man findet die Gelbe Lohblüte auf verrottendem Holz, Rinde sowie dem Waldboden. Sie bildet schleimige, kissenförmige, unregelmäßige Polster unterschiedlicher Größe und etwa 1cm Höhe. Jung sind sie schleimig und zitronen- bis goldgelb gefärbt, älter weißlich und trocken. Sie ist nicht Pilz und nicht Tier. Während des Wachstums ändert sie die Wuchsrichtum, deshalb sieht es so aus als ob sie sich bewegt. Die Gelbe Lohblüte oder Hexenbutter (Fuligo septica) ist eine Schleimpilz-Art aus der Ordnung der Physarida. Schleimpilze bilden eine seltsame Mixtur aus Tieren und Pilzen. In der frühen Phase ihres Lebenszyklus besitzen sie Merkmale von Amöben und in der späten an Pilze erinnernde (Fruchtkörper- und Sporenbildung). Etwa 1.000 Arten sind heute weltweit bekannt, und ihr Familienstammbaum blickt auf 700 Millionen Jahre zurück. Die gelbe Lohblüte ist weltweit verbreitet.

2019-04-29T14:08:05+02:0003.09.2017|Natur erleben|Kommentare deaktiviert für Gelbe Lohblüte oder Hexenbutter

Die Brennnessel
eine vielseitige Heilpflanze

Die Brennnessel (Urtica) kommt fast weltweit vor. In Deutschland nahezu überall anzutreffen sind die Große Brennnessel und die Kleine Brennnessel. Seltener findet man auch die Röhricht-Brennnessel sowie die Pillen-Brennnessel. Große Brennnessel Wer kennt sie nicht die Brennnessel. Berührt man sie, brennt die Haut und es bilden sich unter Umständen Quaddeln. Das liegt an den feinen Brennhaaren, schon bei der leichtesten Berührung brechen die glasartigen Haare und spritzen ihr Brennnesselgift auf die Haut. Es lohnt sich jedoch, sich mit dieser vielseitigen Wildpflanze einmal näher zu beschäftigen. Große Brennnessel Die Brennnessel kann innerlich oder äußerlich verwendet werden. Hier nur einige Möglichkeiten. Den besten Geschmack haben im Frühjahr die etwa 20 cm langen Pflanzenteile. Später im Jahr nutzt man die oberen jüngeren Pflanzenteile. Man kann sie als Salat oder auch als Spinat zubereiten. Bereits unsere Vorfahren wussten um die heilende und gesunde Wirkung von Brennnesselsamen. Im Mittelalter gab [...]

2019-06-03T12:57:13+02:0017.07.2017|Natur erleben|Kommentare deaktiviert für Die Brennnessel
eine vielseitige Heilpflanze

Rot und bedroht -Scharlachroter Kelchbecherling

Der scharlachrote Kelchbecherling. Vorsichtig stiegen wir über dick mit Moos bewachsene Bäume und Äste um uns das genauer anzusehen. Es war ein Pilz. Wir hatten beide keine Ahnung um was es sich handelte. Die Kamera herausgeholt und los gings. Zuhause haben wir dann recherchiert und herausgefunden, wir hatten einen seltenen Fund gemacht. Der scharlachrote Kelchbecherling.   Scharlachrote Kelchbecherlinge sie gelten in ganz Deutschland als selten, in der Roten Liste der gefährdeten Arten besitzen diese den Status "gefährdet". Die Fruchtkörper erscheinen im zeitigen Frühling nach der Schneeschmelze, bei günstiger Witterung auch schon im späten Winter. Oftmals treten die Pilze in Herden auf. Sie wachsen auf am Boden liegenden und teilweise verfaulten und bemoosten Zweigen und Stämmen von Laubbäumen, werden dabei teilweise von diesen bedeckt. Der oftmals bevorzugte Boden ist basisch. (Quelle: Wikipedia)

2019-04-29T09:58:53+02:0003.04.2016|Natur erleben|Kommentare deaktiviert für Rot und bedroht -Scharlachroter Kelchbecherling
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