Der Nationalpark Hainich

Der Nationalpark Hainich, der am 31. Dezember 1997 gegründet wurde, ist der 13. Nationalpark Deutschlands und der einzige in Thüringen. Seit dem 25. Juni 2011 zählt der Nationalpark Hainich zum UNESCO-Weltnaturerbe Buchenurwälder in den Karpaten und alte Buchenwälder in Deutschland. Der 75 km² große Park befindet sich im Westen des Bundeslandes Thüringen. Der Nationalpark liegt im Süden des etwa 160 km² großen Hainich, dem größten zusammenhängenden Laubwaldgebiet Deutschlands.      Ein Wochenende lang erkundete ich mit befreundeten Naturfotografen einige der ausgedehnten Wanderwege. Vollkommen begeistert von diesem einzigartigen Wald fuhr ich nach Hause, nur um am nächsten Wochenende wieder in den Hainich zu fahren. Hain-Wachtelweizen Nicht nur der Buchenwald, auch die ursprüngliche Natur mit all Ihren Schönheiten wie z.B. Orchideen, Hain-Wachtelweizen und Türkenbundlilie zogen mich in Ihren Bann. Spechte, Reh und Fuchs kreuzten meinen Weg. Ich werde bestimmt wieder in den Hainich fahren. Sei es im Herbst wenn sich die [...]

2018-06-09T20:51:52+02:0018.06.2017|Natur erleben|0 Kommentare

Im Schwanenbadezimmer

Die Sonne kroch gerade über den Berg als ich heute Morgen an der Wupper war. Ein Schwan dümpelte im Wasser und ließ sich während seiner Morgentoilette von der Sonne wärmen. Es war faszinierend zuzuschauen welche Verrenkungen er machte, um auch wirklich alle Federn zu erreichen, zu sortieren und zu pflegen. Durch Baum- Blütensamen die auf dem Wasser trieben, sieht es für mich so aus als ob er im Sternenhimmel schwimmt.

2018-06-09T20:51:52+02:0005.06.2017|Natur erleben|Kommentare deaktiviert für Im Schwanenbadezimmer

Küchenschellen
(Pulsatilla vulgaris)
Ein Frühlingstraum in Lila

Küchenschellen (Pulsatilla vulgaris) - Letztes Wochenende war ich mit zwei befreundeten Naturfotografinnen unterwegs. Küchenschellen, diese wunderbaren zarten Pflanzen wollten wir fotografien. Wir wurden fündig. Bis zum letzten Sonnenstrahl hockten wir in den Wiesen und kehrten mit kalten Nasen und Fingern, aber erfüllt von einem wunderschönen Frühlingstag Abends zum Auto zurück. Die Küchenschelle ist maximal 15 cm hoch und blüht Ende März, Anfang April. Sie bevorzugt kalkhaltige Böden auf Magerrasen. In unserer Region ist sie zu einer Seltenheit geworden und Bundesweit als gefährdet eingestuft. Nach Bundesartenschutzverordnung ist sie eine besonders geschützte Art. Es sind Bilder entstanden, die für mich Frühling ausdrücken. Ich freue mich schon auf weitere Ausflüge zu den Frühblühern.  

2018-07-09T15:29:34+02:0004.04.2017|Natur erleben|Kommentare deaktiviert für Küchenschellen
(Pulsatilla vulgaris)
Ein Frühlingstraum in Lila

Minus 8 Grad

Freitag und Samstag waren es bis zu minus 8 Grad, die Minusgrade hatten das Land fest im Griff.  Warm anziehen, rein in die Gummistiefel und nichts wie raus an den Bach. Es lag wenig Schnee aber die Minusgrade hatten wunderbare Eisskulpturen geschaffen. Da diese fast ausschließlich am Bachufer, an überhängenden Gräsern oder Ästen zu finden waren, war ich froh über die Gummistiefel. So kannte ich ins eiskalte Wasser steigen und mit dem Makro auf Eis Jagd gehen. Auch wenn viele Menschen über den Schnee schimpfen, für mich ist es fotografisch eine sehr spannende Jahreszeit. Es fasziniert mich immer welch vergängliche Schönheit diese Jahreszeit hervorbringt.  

2018-06-09T20:51:52+02:0008.01.2017|Natur erleben|Kommentare deaktiviert für Minus 8 Grad

Herbststimmung im Oktober

Herbststimmung. Der September war ungewöhnlich warm. Doch nun im Oktober ist etwas vom Herbst zu spüren. Die ersten farbigen Blätter künden den goldenen Oktober an. Vielleicht nutzen Sie die schönen sonnigen Tage, um einen Spaziergang  in der Natur zu machen und auch ein wenig von der wunderbaren Herbststimmung zu entdecken. Ich habe auf meinem Fotoausflug die Sonnenstrahlen genossen und Herbstfarben gefunden.

2018-04-09T20:31:49+02:0009.10.2016|Natur erleben|Kommentare deaktiviert für Herbststimmung im Oktober

Ein Tag am Wupper – Amazonas

Ein Tag am Wupper - Amazonas (Vor dem Regen ist nach dem Regen). Ich wollte mal wieder vor der Haustür auf Motivsuche gehen. Das Bergische Land hat so viel schönes zu bieten. Wir starteten bei bestem Wetter und guter Laune. Mittags noch ein Picknick auf dem Waldboden, wenig später öffnete der Himmel seine Schleusen und ein Bergischer Regenguss prasselte auf uns nieder. Blitzschnell alles einpacken und nichts wie zurück zum Auto. Nun weiß ich auch, dass meine GoreTex Wanderschuhe wirklich dicht sind. Vor allen Dingen, dass Wasser welches einmal drin ist so schnell nicht mehr rauskommt :-) . [Best_Wordpress_Gallery id="4" gal_title="Am Wupper Amazonas"]  

2018-06-04T19:27:29+02:0012.06.2016|Natur erleben|0 Kommentare

Maiglöckchen

Maiglöckchen Der Mai ist gekommen und mit ihm eine Reihe sonniger Tage, die gerade durch feuchtkalte Pfingsten unterbrochen werden. Daher nutze ich das "schlechte" Wetter und schreibe mal wieder etwas zu einer, wie ich finde, wunderschönen Frühlingsblume. Das Maiglöckchen ist in Europa und Nordamerika heimisch. Es zeigt zwei-drei Laubblätter und einen traubigen Blütenstand. Es wächst in Laubwäldern, bevorzugt Buchenwäldern, und kommt selten vor. Das Maiglöckchen bedient sich meherer Ausbreitungsmechanismen.

2018-04-09T20:33:11+02:0030.05.2016|Natur erleben|Kommentare deaktiviert für Maiglöckchen

Rot und bedroht -Scharlachroter Kelchbecherling

Der scharlachrote Kelchbecherling. Vorsichtig stiegen wir über dick mit Moos bewachsene Bäume und Äste um uns das genauer anzusehen. Es war ein Pilz. Wir hatten beide keine Ahnung um was es sich handelte. Die Kamera herausgeholt und los gings. Zuhause haben wir dann recherchiert und herausgefunden, wir hatten einen seltenen Fund gemacht. Der scharlachrote Kelchbecherling.   Scharlachrote Kelchbecherlinge sie gelten in ganz Deutschland als selten, in der Roten Liste der gefährdeten Arten besitzen diese den Status "gefährdet". Die Fruchtkörper erscheinen im zeitigen Frühling nach der Schneeschmelze, bei günstiger Witterung auch schon im späten Winter. Oftmals treten die Pilze in Herden auf. Sie wachsen auf am Boden liegenden und teilweise verfaulten und bemoosten Zweigen und Stämmen von Laubbäumen, werden dabei teilweise von diesen bedeckt. Der oftmals bevorzugte Boden ist basisch. (Quelle: Wikipedia)

2019-04-29T09:58:53+02:0003.04.2016|Natur erleben|Kommentare deaktiviert für Rot und bedroht -Scharlachroter Kelchbecherling

Sonnentau der rot-grüne Fleischfresser

Sonnentau Der Sonnentau ist eine Fleischfressende Pflanze. Mit seinen klebrigen Blättern lockt er Insekten an und fängt diese. Durch die gefangenen Insekten bessert die Pflanze ihren Stickstoffbedarf auf. Alle drei in Deutschland vorkommenden Arten sind  vom aussterben bedroht. Infolgedessen steht er bundesweit auf der Roten Liste. Es gibt in Deutschland die folgenden Arten. Rundblättriger Sonnentau (D. rotundifolia) Mittlerer Sonnentau (D. intermedia) Langblättriger Sonnentau (D. anglica) Der Sonnentau ist ein Spezialist für magere Böden. Aufgrund der extremen Düngung unserer Böden,gibt es demzufolge immer weniger Standorte an denen er wächst.  

2018-04-09T20:36:54+02:0022.08.2014|Natur erleben|Kommentare deaktiviert für Sonnentau der rot-grüne Fleischfresser
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