Makrofoto Spezial Vintage Makrofotografie

Das neue Heft Makrofoto Spezial Vintage Makrofotografie ist gerade erschienen.  Ich freue mich über die Veröffentlichung meines Bildes und den Vergleich zu einem Bild von Monet. Roland spricht mir aus der Seele wenn er schreibt, dass diese Art von Bildern "Raum für Stimmungen, Gefühlen und Fantasie bieten". "Mit der moderenen Naturfotografie können wir Landschaften, Pflanzen und Tiere so ablichten, wie sie tatsächlich aussehen. Höchste Schärfe und Brillanz heutiger Objektive rücken die Motive ins rechte Licht, sie erscheinen uns zum Greifen nah. Die klassiche Makrofotografie geht sogar noch einen Schritt weiter und vergrößert uns in höchster Auflösung Details, wie wir sie mit bloßem Auge nicht in der Lage sind zu sehen. Aber warum faszinieren uns dann Abbildungen, die mehr gemalt als fotografiert wirken? Warum begeistern uns Gemälde der impressionistischen Meister aus der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert, die genau diesen naturalistischen Detailreichtum bewusst nicht zeigen? Die Antwort auf diese Fragen zeigt, [...]

2021-05-16T15:32:52+02:0029.03.2020|Dies und Das, Natur erleben|2 Kommentare

Haareis, ein wenig erforschtes Naturereignis

Ich schlenderte durch einen meiner Lieblingswälder vor meiner Haustür. Im Winter (Dezember/Januar) ist in der Regel nicht viel los in der Natur. Für Eis und Schnee ist es auch in diesem Jahr zu warm. Einige Winterpilze zeigen sich, aber ansonsten ist es nass, kalt und trist. Dann entdeckte ich die ersten weißen Stellen auf dem dunklen nassen Totholz. Bei näherem Hinsehen stellte es sich als Haareis heraus. […]

2021-05-16T15:34:57+02:0005.01.2020|Natur erleben|0 Kommentare

Die Besenheide – Blume des Jahres 2019

Die Besenheide (Calluna vulgaris) wurde am 08. Oktober 2018 durch die Loki Schmidt Stiftung zur Blume des Jahres 2019 gekürt. Sie möchte damit für den Schutz der Artenvielfalt in ihren Lebensräumen werben. Mit der Benennung der Besenheide zur Blume des Jahres 2019, setzt die Loki Schmidt Stiftung ein Zeichen für den Teil unseres gemeinsamen europäischen Kulturerbes, den einst die Heidebauern mit Hilfe des Feuers geformt haben. […]

2021-05-16T15:35:42+02:0027.08.2019|Natur erleben|0 Kommentare

Bärlauch (Allium ursinum)

Der Bärlauch ist in fast ganz Europa mit Ausnahme der immergrünen, mediterranen Region sowie der ungarischen Tiefebene bis nach Nordasien verbreitet. In Deutschland wächst der Bärlauch besonders im Süden, im Norden seltener. Er bevorzugt Beckenlagen und die Auenbereiche größerer Flüsse. In einigen Bundesländern steht er als gefährdet auf der roten Liste. Der Bärlauch (Allium ursinum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Allium und somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Familie: Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) Höhe: 20-30 cm Blüte Der Blütenstand wird umschlossen von einer zugespitzten eiförmigen Hülle, die ebenso lang oder länger ist wie die Blütenstiele und bald abfällt. Die duftenden, wenigen bis mehr als zwanzig Blüten stehen in einer flachen Scheindolde, Brutzwiebeln fehlen. Die geraden Blütenstiele sind bis 2 Zentimeter lang. Blätter Die meist zwei, selten ein oder drei grundständigen Laubblätter haben einen 5 bis 20 Millimeter langen Stiel und verbreitern sich abrupt in die 2 bis 5 [...]

2020-02-25T22:17:33+01:0029.04.2019|Natur erleben|0 Kommentare

Sommer im Bergischen Land

Der Sommer im Bergischen Land ist da und mich treibt es immer wieder an die Wupperwiesen. Es summt und brummt, die Blumen stehen in voller Blüte. Mückenschwärme steigen am Abend auf und ich weiß wovon ich rede, sie haben mich mal wieder arg erwischt. Selber Schuld, wenn der Mückenschutz im Fotorucksack steckt und nicht benutzt wird :-) Zweimal habe ich einen Eisvogel gesehen. Drückt mir die Daumen, das ich ihn endlich einmal auch fotografisch festhalten kann. Ich habe versucht die Leichtigkeit und die Fülle des Sommers einzufangen. Begleitet mich hinaus in die Wiesen und genießt mit mir die langen Abende und die Sommerstimmung. [vc_masonry_media_grid grid_id="vc_gid:1531142108787-218ea90a-7506-10" include="4046,4037,4045,4036,4035,4043,4041,4039,4040,4038,4042,4034"]

2018-07-10T22:36:58+02:0008.06.2018|Natur erleben|Kommentare deaktiviert für Sommer im Bergischen Land

Verträumter Frühling

Endlich ist er da, der Frühling. Ich habe schon lange von Frühling geträumt. Voller Energie drängen die Frühblüher und Blätter der Bäume ans Licht. Buschwindröschen waren letzten Freitag das Objekt meiner Begierde. Der Plan war es diese so auf den Chip zu bannen, das man vom Frühling träumt. Zudem hatte ich noch die Möglichkeit alte, analoge Objektive eines befreundeten Fotografen auszuprobieren. Ich finde es sind spannende Bilder entstanden. Was meint Ihr?

2020-05-12T12:24:17+02:0015.04.2018|Natur erleben|Kommentare deaktiviert für Verträumter Frühling

Buschwindröschen

Buschwindröschen (Anemone nemorosa) Familie: Hahnenfußgewächse – Ranunculaceae Höhe: 8 bis 25 cm Blüte: Gewöhnlich entwickelt das Buschwindröschen nur eine Blüte (selten zwei) pro Pflanzenexemplar. Der Blütenstiel entspringt der Vereinigung der drei Hochblätter und ist mit zahlreichen kleinen, nach oben gekrümmten Haaren besetzt. Die Blüte enthält sechs bis acht (selten: zwölf) weiße, außen leicht rosa getönte Perigonblätter. Sie sind in zwei Kreisen angeordnet. Sie bilden eine länglich-elliptische Form aus. Die Blütenblattspitze ist gewöhnlich gerundet, gelegentlich jedoch auch leicht eingekerbt. Zahlreiche Staubblätter mit weißen Staubfäden und gelben Staubbeuteln umgeben etwa 10 bis 20 unverwachsene, längliche und flaumig behaarte Fruchtblätter. Diese sitzen der leicht gewölbten Blütenachse auf und gehen in einen kurzen und aufwärts gebogenen Griffel über. Analog zur Anzahl der befruchteten Fruchtblätter entwickeln sich in einer Sammelfrucht Nüsschen. Die einsamige Nüsschen sind dicht kurz borstig behaart. Blätter: Das Buschwindröschen wächst als vorsommergrüne, ausdauernde, krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 11 [...]

2020-05-12T12:27:28+02:0014.04.2018|Natur erleben|Kommentare deaktiviert für Buschwindröschen

Kältewelle 2018 – Deutschland friert

Viele stöhnen über die Kältewelle 2018 - Deutschland friert, ich finde die Temparatueren Klasse. Erstens haben wir Winter, wenn dieser auch reichlich spät kommt und zweitens, endlich kann man wieder Eisformationen fotografieren. Dazu noch strahlender Sonnenschein und blauer Himmel. Was will man mehr? Dick angezogen und los gings am Wochenende, ab in den Bach. Wobei ich sagen muss, das mich die vielen Spaziergänger wahrscheinlich für total meschugge gehalten haben, mit Gummistiefeln (die sind innen mit Neopren gefüttert) mitten im Bach. Die Gesichter zeigten ungläubiges Staunen bis hin zu totalem Unverständnis. Ich bin froh den Tag in der tollen Winterluft verbracht zu haben und freue mich über die mitgebrachten Bilder, die ich gerne mit Euch teilen möchte. Auf dem Heimweg, im schönsten Spätnachmittagssonnenschein das Unerwartete. Für alle die sich nach dem Frühling sehnen. Er ist unterwegs. Der Huflattich kündigt ihn an.

2021-05-16T15:43:02+02:0025.02.2018|Natur erleben|Kommentare deaktiviert für Kältewelle 2018 – Deutschland friert
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